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Eigentlich sollte das Festjahr zu 900 Jahre Brandis mit einem Paukenschlag beginnen: das traditionelle Höhenfeuerwerk zum 1. Januar verbunden mit einem auf der Video-Leinwand übertragenen Konzert und einer Lasershow – so war der Plan. Auf Grund der aktuellen Situation in Sachen Covid-19 und den damit verbundenen Unsicherheiten in der Planung für die Durchführung von Veranstaltungen im ersten Quartal 2021, hat das Festkomitee jedoch nun beschlossen, alle Veranstaltungen, die federführend durch die Stadt Brandis organisiert und durchgeführt werden sollten, abzusagen. „Diese Entscheidung ist dem Komitee sehr schwergefallen, eine Alternative haben die Mitglieder jedoch nicht gesehen“, zeigt sich Bürgermeister Arno Jesse betrübt. „Dass gerade in diesem Jahr“, so Jesse, „wo sich der zur 875-Jahrfeier ins Leben gerufene und mittlerweile zur Tradition gewordene Treff zum Neujahrstag zum 25. Mal jährt, ausfallen muss, ist schon bitter. Aber es ist beim besten Willen nicht möglich, ihn mit etwa 1.000 Menschen auf dem Markt durchzuführen.“

Damit nicht genug: Zudem werden auch der Neujahrsempfang des Bürgermeisters am 21. Januar sowie die geplante Mitmachaktion für Bürger, Vereine, Gewerbetreibende am 27. März nicht stattfinden.
Entsprechende Nachholtermine stehen derzeit noch nicht fest, werden jedoch zu gegebener Zeit kommuniziert.

Bei allem negativen Schlagzeilen gibt es auch etwas Positives: Die neue Homepage zum Festjahr ist online gegangen. Unter www.brandis900.de findet man in Zukunft alle Informationen rund um das Festjahr übersichtlich zusammengestellt. „Selbstverständlich sind wir dabei“, so Bürgermeister Jesse, „trotz alledem ein attraktives Festjahr zu organisieren.“ So stehen etliche Events bereits fest, und auch die Festwoche bleibt vom 19. bis zum 27. Juni fest im Kalender geschrieben. „Und in Kürze“, so Jesse, „werden wir auch die Ergebnisse eines Ideenwettbewerbs mit den Schulen zur Erstellung eines Jubiläumssignets ‚900 Jahr Brandis‘ öffentlich zur Auswahl stellen.“ Bei aller Enttäuschung soll dies dann zumindest ein wenig Hoffnung geben.